007 Leubsdorfer Ansichtskarte 2

Leubsdorf wird erstmals im Jahre 639 als "Lupstorf" erwähnt (damit ist gemeint: das Dorf  des Lupo). In der fränkischen Zeit vom 5. bis 7. Jahrhundert gibt es in unserer Gegend viele Siedlungen, die auf eine Gründung der Franken zurückgehen. Nach dem damaligen Brauch erhielten  Männer, die sich  beim König besonders verdient gemacht hatten, einen Landstrich geteilt. So erhielt Lupo das Land hier um den Bach, deren Siedlung später nach seinem Namen benannt wurde.

Es ist sogar wahrscheinlich, daß es schon zur Zeit der Römer hier eine Ansiedlung gab. Wegen der günstigen Lage am Rhein, an einem Seitental mit Bach, gegen kalte Nordwinde geschützt, Raum lassend für Rodungen, mit gutem Ackerboden und mit Schieferhängen für den Weinbau.

In dieser Urkunde aus 639 schenkt Pippin der Ältere (+640) seiner Tochter Gertrud (*626 +17.03.659), der ersten Äbtissin des Klosters Nivelles, Orte mit Weinbergen, Wäldern und Fischereien. Hier wird auch "Lupstorf" aufgeführt.

Bekannt ist Leubsdorf besonders durch die auf einem Felsen emporragende gotische Kirche, auch die "Weiße Kirche vom Rhein" genannt, die Wasserburg mit ihren vier Erkern und die gut erhaltenen Fachwerkhäuser.

Nachfolgend das Ortswappen von Leubsdorf

Das Wappen zeigt in Silber ein schwarzes, durchgehendes Hochkreuz, dazu im rechten Obereck ein gotisches G, im linken Obereck ein gotische L. Wahrscheinlich weist das Kreuz auf die ehemalige Zugehörigkeit der Gemeinde zum Kurfürstentum Köln hin. Die Begründung ist allerdings nicht gesichert. Der Wappenentwurf wurde 1935 von Wilhelm Zender einer Wappenabbildung auf dem sog. „Dorfkreuz“ von 1622 nachgestaltet.

Weitere Informationen über unseren Heimatort kann man auf der Homepage www.Leubsdorf-Rhein.de nachlesen